Cetonia aurata Linné, 1761: Unterschied zwischen den Versionen

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==Wissenschaftlicher Name==  
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Cetonia aurata Linné, 1761  
Cetonia aurata Linné, 1761  


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==Namensherkunft==
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*Lateinisch  '''caedita''' = gefällt, entwaldet. Das bezieht sich sicher auf die Eigenschaft dieser Käfer, Blüten völlig zu zerlegen.
*Lateinisch  '''caedita''' = gefällt, entwaldet. Das bezieht sich sicher auf die Eigenschaft dieser Käfer, Blüten völlig zu zerlegen.
*Lateinisch  '''aurata''' = goldfarben  
*Lateinisch  '''aurata''' = goldfarben  
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==Schutzstatus==
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*Cetonia aurata Linné, 1761 ist in Kroatien weder gefährdet noch geschützt. Im Gegenteil, hier wird er chemisch bekämpft, weil er z.B. Pfirsichblüten zerstört.  
*Cetonia aurata Linné, 1761 ist in Kroatien weder gefährdet noch geschützt. Im Gegenteil, hier wird er chemisch bekämpft, weil er z.B. Pfirsichblüten zerstört.  
*In Deutschland ist er stark gefährdet und steht auf der Roten Liste.
*In Deutschland ist er stark gefährdet und steht auf der Roten Liste.


==Basionym==
==Basionym==
* Scarabaeus auratus Linné, 1761
* Scarabaeus auratus Linné, 1761


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==Synonyme==
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*Es sind 38 Synonyme beschrieben, u.a.:  
*Es sind 38 Synonyme beschrieben, u.a.:  
* Cetonia variabilis Preyssler, 1790
* Cetonia variabilis Preyssler, 1790
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* Cetonia nobilis Schrank, 1798
* Cetonia nobilis Schrank, 1798
* Cetonia subaenea Hepp, 1939
* Cetonia subaenea Hepp, 1939
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==Morphologie und Größe==
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==''Habitus der Larve''==
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==''Habitus des Käfers''==
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==Fortpflanzung, Entwicklung==
==Fortpflanzung, Entwicklung==
===Paarung===
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Wie nähert sich das Männchen? Nun, ich habe ein wenig beobachtet und diesen Vorgang im Mai 2014 in Vrsi für euch festgehalten:
Wie nähert sich das Männchen? Nun, ich habe ein wenig beobachtet und diesen Vorgang im Mai 2014 in Vrsi für euch festgehalten:
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===Larvalentwicklung===
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CetAur Prok 140407 1860D.jpg|Prokike 04/2017
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==Geografische Verbreitung==
==Geografische Verbreitung==
*'''Herkunft:''' Südeuropa
*'''Herkunft:''' Südeuropa
*'''Vorkommen:''' Heute in ganz Europa verbreitet.
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==Links, Literatur und Quellen==
==Links, Literatur und Quellen==
© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj
© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj

Version vom 12. Oktober 2026, 08:55 Uhr

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CetAur Vir 140511 3081.jpg



Systematik

Trivialnamen

  • Deutsch: Rosenkäfer, Gemeiner; Mulmkäfer, Goldglänzender Rosenkäfer
  • Kroatisch: zlatna mara
  • Englisch: rose chafer, green rose chafer
  • Französisch: cétoine dorée
  • Italienisch: cetonia dorata
  • Slowenisch: zlata minica
  • Spanisch: escarabajo
  • Tschechisch zlatohlávek zlatý
  • Ungarisch: aranyos rózsabogár

Wissenschaftlicher Name

Cetonia aurata Linné, 1761

Namensherkunft

  • Lateinisch caedita = gefällt, entwaldet. Das bezieht sich sicher auf die Eigenschaft dieser Käfer, Blüten völlig zu zerlegen.
  • Lateinisch aurata = goldfarben

Schutzstatus

  • Cetonia aurata Linné, 1761 ist in Kroatien weder gefährdet noch geschützt. Im Gegenteil, hier wird er chemisch bekämpft, weil er z.B. Pfirsichblüten zerstört.
  • In Deutschland ist er stark gefährdet und steht auf der Roten Liste.

Basionym

  • Scarabaeus auratus Linné, 1761

Synonyme

  • Es sind 38 Synonyme beschrieben, u.a.:
  • Cetonia variabilis Preyssler, 1790
  • Scarabaeus viridicoruscus Voet, 1779
  • Cetonia nobilis Schrank, 1798
  • Cetonia subaenea Hepp, 1939

Morphologie und Größe

Habitus der Larve


  • Die dicken, weißen Larven sind meist zusammengekrümmt.
  • Entnimmt man sie dem Kompost, kriechen sie umgehend weg. Das unterscheidet sie von den Larven von Protaetia aeruginosa Drury, 1770 – Großer Rosenkäfer, die zusammengekrümmt bleiben.
  • Der Kopf und die Beine sind rötlich-braun.
  • Die Haut ist faltig und stark behaart.
  • Größe: bis 80 mm


Habitus des Käfers

  • Auffälliger, stark glänzender Käfer mit breitem Körper.
  • Elytren gerade, jeweils zwei ausgeprägte Längsrippen. Sie sind verwachsen.
  • Schildchen dreieckig, lang ausgezogen.
  • Pronotum breit, die hintere Kante ist geschwungen.
  • Junge Käfer sind stark behaart.
  • Größe:
♀ 25 mm
♂ 20 mm
  • Farbe: Grün metallisch glänzend, auf den Elytren mehr oder weniger stark ausgeprägte, weiße Querlinien.

Lebensweise, Ernährung

  • Die Larven leben in verrottendem Holz und ernähren sich auch davon. Man findet sie häufig in Komposthaufen.
  • Imagines sind Pollenfresser und stecken meist kopfüber in einer Blüte.
  • Im Juli 2026 habe ich in Wien mehrere Käfer gefunden, die an den Früchten von Brombeeren gefressen haben. Es war ein Weibchen kurz vor der Eiablage.
  • Hauptaktivität: Mai bis August



Familie Asteraceae Bercht. & J.Presl, 1820 - Korbblütler, sucvietke
✔ Carduus nutans Linné, 1753 - Nickende Distel, poniknuti stričak
Auf einer Gartenbrombeere, Wien Floridsdorf 07/2026
Familie Apiaceae Lindley, 1836 - Doldenblüter, štitarke
Familie Rosaceae Juisseu, 1789 - Rosengewächse, ružatice
✔ Rubus fruticosus agg.
✔ Filipendula ulmaria (L.) Maximowicz, 1879 - Echtes Mädesüß, končara, poslastica
✔ Filipendulla vulgaris Moench, 1794 - Kleines Mädesüß, gomoljasta končara
✔ Crataegus monogyna Jacquin, 1775 - Weißdorn, bijeli glog
Familie Adoxaceae Meyer, 1839 - Moschuskrautgewächse, moškovice
✔ Sambucus ebulus Linné, 1753 - Zwerg-Holunder, abdovina
✔ Sambucus nigra Linné, 1753 - Holunder, bazga
Familie Oleaceae Hoffmannsegg & Link, 1809 - Ölbaumgewächse, maslinjače
✔ Ligustrum ovalifolium Hasskarl, 1844 - Ovalblättriger Liguster, širokolisna kalina
Fagaceae Dumortier, 1829 - Buchengewächse, bukve
✔ Quercus ilex Linné, 1753 - Stein-Eiche, hrasta crnika

Fortpflanzung, Entwicklung

Paarung

Wie nähert sich das Männchen? Nun, ich habe ein wenig beobachtet und diesen Vorgang im Mai 2014 in Vrsi für euch festgehalten:

Vorsichtig nähert sich das Männchen von hinten, das Weibchen ist zum Glück abgelenkt
Das ist ja ganz schön mühsam
Geschafft – jetzt kommt der angenehme Teil
  • Der Zyklus dauert zwei Jahre.
  • Das Weibchen legt ihre Eier entweder in morsches Holz oder einen Komposthaufen.
  • Dort entwickeln sich die Larven und überwintern.
  • Im folgenden Juni verpuppen sie sich und überdauern den Sommer und den Winter als Puppe.
  • Erst im darauffolgenden Frühjahr schlüpfen die Käfer.
















Larvalentwicklung


Ökologie

  • Die Larven tragen durch ihre Fraßtätigkeit zur schnellen Verrottung von organischem Material bei. Sie sind dabei entscheidend für die Bildung von gutem Kompost.
  • Die Käfer haben einen Faible für die Blüten von Rosengewächse, die sie auf der Suche nach Pollen in ihre Einzelteile zerlegen. Deshalb sind sie bei Gärtnern nicht sehr beliebt.
  • Fressfeinde
Aus der Klasse Aves Linné, 1758 – Vögel, ptice:
✔ Turdus merula Linne, 1758 - Amsel, crni kos
  • Parasiten
✔ Gregarina curvata gehört zu den Apicomplexa Levine, 1970. Dieser Einzeller parasitiert im Darm verschiedener Insekten.
✔ Spirura talpae Gmelin, 1790 aus dem Stamm Nematoda Rudolphi, 1808 – Fadenwürmer ist ein Endoparasit von Maulwürfen. Insekten sind Zwischenwirte.

Lebensraum

  • Die Larven leben in toten Baumstämmen oder in Komposthaufen
  • Die Käfer findet man meist auf, besser in Blüten.

Giftiges Tier

  • Das enthaltene Gift: Ameisen- und Harnsäure können ausgeschieden werden.
  • Wirkung des Gifts: Diese Säuren schrecken potentielle Räuber ab.

Geografische Verbreitung

  • Herkunft: Südeuropa
  • Vorkommen: Heute in ganz Europa verbreitet.
  • Fundort: Kroatien - Otok Vir, Vrsi, Prokike










Links, Literatur und Quellen

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