Familie Asparagaceae Jussieu, 1789
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Kennzeichen der Familie Asparagaceae Jussieu, 1789 in Kroatien
- Weltweit ca. 3.500 Arten
- Habitus: Krautige Pflanzen, auch sukkulente. Wurzeln sind Rhizome oder Zwiebeln
- Besonderheiten Hier wurden mehrere, früher getrennte Familien zusammengeführt.
- Blüte: Radiär-symmetrisch
- Natürliches Vorkommen: Weltweit
Die Systematik innerhalb der Familie Asparagaceae Jussieu, 1789 in Kroatien
Unterfamilie Aphyllanthoideae Lindley, 1846
- Gattung Aphyllanthes Linné, 1753
- Aphyllanthes monspeliensis Linné, 1753 - Binsenlilie
Unterfamilie Agavoideae Herbert, 1837
Gattung Agave Linné, 1753
- Agave americana Linné, 1753
- Fundort: Vir 04/2011
- Deutscher Name Agave
- Lebensraum: Trockene, steinige Abhänge. Oft gepflanzt
- Habitus: Große Rosette aus dickfleischigen Blättern. Mehrjährig.
- Blütenstand: Blütenstand mittig, sehr hoch, Blüten in Büscheln
- Blütenfarbe: weiß
- Fundort: Kroatien - Vir, Nin, Zadar, Senj, Povile
- Status: Invasiv
Gattung Anthericum Linné, 1753
- Anthericum ramosum Linné, 1753
- Fundort: Senj 07/2013
- Deutscher Name Ästige Graslilie
- Lebensraum: Trockene, steinige Habitate. Mehrjährig.
- Habitus: Kurze, schmale Blätter und langer Stiel mit Blütenrispe
- Blütenstand: Zahlreiche kleine Blüten
- Blütenfarbe: weiß
- Fundort: Kroatien - Senj
- Status: Nativ
- Giftpflanze
Gattung Chlorophytum Ker Gawler, 1807
- Chlorophytum comosum (Thunberg) Jacques, 1862
- Fundort: Posedarje 08/2016
- Deutsch und Kroatisch: Grünlilie, zeleni ljiljan
- Lebensraum: Die Wildform lebt in Höhen über 1.800 Metern
- Habitus: Immergrüne Pflanze mit langen Blättern, die eine Rosette bilden.
- Blätter: Sie sind lang und schmal, bei der Wildform einfarbig grün.
- Blüte: Die dreizähligen, radiär-symmetrischen Blüten sitzen an den Enden eines langen Blütenstängels.
- Blütezeit: Ganzjährig
- Blütenfarbe: weiß
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse
- Status: Invasiv
- Herkunft: Afrika
- Heilpflanze: Sie ist keine eigentliche Heilpflanze. Durch ihre Fähigkeit, Schadstoffe aus der Luft zu filtern, ist sie aber eine „Grüne Lunge“ in jeder Wohnung.
- Zierpflanze: Aus der Wildform wurden zahlreiche Varietäten gezogen, deren Blätter weiße Streifen haben.
Gattung Hosta Trattinnick, 1812
- Hosta sieboldii (Paxton) J.Ingram, 1967
- Fundort: Frauenbründl 07/2012
- Deutsch und Kroatisch: Glocken-Funkie, hosta
- Lebensraum: Die Ursprungsform lebt in feuchten und schattigen Habitaten
- Habitus: Mehrjährige Pflanze mit großen Blättern. Unterirdisches Rhizom
- Blätter: Große, herzförmige Blätter mit akkurat nebeneinander liegenden Längsadern
- Blüte: Blüten mit Kronröhre, an der Spitze öffnen sich die Kronblätter.
- Blütezeit: Juli - August
- Blütenfarbe: blau - violett
- Status: Invasiv
- Status: Zierpflanze
- Herkunft: Japan
- Hosta ventricosa (Salisb.) Stearn, 1931
- Fundort: Frauenbründl 07/2012
- Deutsch und Kroatisch: Glocken-Funkie, hosta
- Lebensraum: Die Ursprungsform lebt in feuchten und schattigen Habitaten
- Habitus: Mehrjährige Pflanze mit großen Blättern. Unterirdisches Rhizom
- Blätter: Große, herzförmige Blätter mit akkurat nebeneinander liegenden Längsadern
- Blüte: Blüten mit Kronröhre, an der Spitze öffnen sich die Kronblätter.
- Blütezeit: Juli - August
- Blütenfarbe: blau - violett
- Status: Invasiv
- Status: Zierpflanze
- Herkunft: China
Gattung Yucca Linné, 1753
Unterfamilie Asparagoideae Burmeister, 1837
- Gattung Asparagus Linné, 1753 - Spargel
- Asparagus acutifolius Linné, 1753
- Fundort: Vir 03/2013
- Deutsch und Kroatisch Spitzblättriger Spargel, oštrolisna šparoga
- Lebensraum: sonnenexponierte Trockenrasen, kalkhaltiger Boden
- Habitus: Starre Pflanze, die buschig verzweigt wächst
- Blüten: zahlreiche kleine Blüten, 5-strahlig
- Blütenfarbe: grün
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse
- Fundort: Kroatien - Vir, Nin
- Status: nativ
- Asparagus aphyllus Linné, 1753
- Fundort: Vrsi
- Deutsch und Kroatisch: Blattloser Spargel, xxx
- Lebensraum: Zwischen Steinen in Meernähe
- Habitus: Mehrjährige, niedrig wachsende Pflanze
- Blätter: Kurze, spitze Schuppenblätter
- Blüte: Glockenförmige Blüte
- Blütezeit: August - September
- Blütenfarbe: gelb
- Status: Nativ
- Herkunft: Mittelmeergebiet
- Asparagus densiflorus (Kunth) Jessop, 1966 Sorte Meyersii
- Fundort: Vir 09/2016
- Deutsch und Kroatisch: Zierspargel, ukrasna šparoga
- Lebensraum: In Europa als Zimmerpflanze kultiviert
- Habitus: Buschig wachsende immergrüne Pflanze mit langen Trieben
- Blätter: Die Dornen sind blattähnlich ausgebildet.
- Blüte: Kleine, weiße und 6-zählige Blüten stehen rispig
- Blütezeit: Juli - August
- Blütenfarbe: weiß
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse
- Status: Invasiv
- Herkunft: Südafrika
- Giftpflanze: enthält vor allem für Haustiere giftige Saponine.
- Asparagus falcatus Linné, 1753
- Fundort: Regensburg
- Deutsch und Kroatisch: Sicheldorn-Spargel- xxx
- Lebensraum: Feuchte, bodennasse Habitate
- Habitus: Mehrjährige, immergrüne Pflanze
- Blätter: Lange, schmale Blätter
- Blüte: Sechszählige Blüten
- Blütezeit: August
- Blütenfarbe: weiß
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse
- Status: Invasiv wie die meisten Zimmerpflanzen.
- Herkunft: Afrika
- Status: Zierpflanze
- Giftpflanze: dieser Spargel ist leicht giftig
- Asparagus maritimus (L.) Miller, 1768
- Fundort: Planikovac 01/2014
- Deutsch und Kroatisch xxx - primorska šparoga
- Lebensraum: In Meernähe, unter Gebüschen, an Mauern
- Habitus: Wächst verzweigt, Triebe überhängend. Blätter lang.
- Blüten: glockenförmig aber nicht verwachsen, 5-strahlig
- Blütenfarbe: gelb
- Fundort: Kroatien - Planikovac, Senj, Bribir
- Status: nativ
- Fundort: Roški slap
- Deutsch und Kroatisch: Zartblättriger Spargel, tankolisna šparoga
- Lebensraum: Schattige Habitate, unter Bäumen. Bevorzugt werden Kastanien und Eichen.
- Habitus: Mehrjährige, immergrüne Pflanze, die bis zu 70 cm hoch wird.
- Blätter: Lange, nadelartige Blätter
- Blüte: Sechszählige Blüten
- Blütezeit: August
- Blütenfarbe: weiß mit einem grünen Streifen pro Kronblatt
- Status: nativ
Unterfamilie Scilloideae Burnett, 1835
Tribus Hyacintheae Dumortier, 1827
- Subtribus Hyacinthinae Parlatore, 1852
- Gattung Muscari Miller, 1754
- Gattung Hyacinthus Tournefort ex Linné, 1753
- Gattung Leopoldia Parlatore, 1845
- Leopoldia comosa (L.) Parlatore, 1847
- Fundort: Vir 05/2012
- Deutsch und Kroatisch: Schopfige Traubenhyazinthe, kitnjasta presličica
- Lebensraum: Ruderalflächen, vor Sträuchern und Hecken
- Habitus: Aus einem Blattquirl wächst der lange Blütenstängel mit dem traubigen Blütenstand an der Spitze. Dieser besteht aus fertilen und sterilen Blüten, die den Schopf bilden.
- Blätter: lang und deutlich breiter als die verwandter Arten.
- Blüte: Die fertilen Blüten sind zylindrisch und kurz gestielt. Die sterilen Blüten sind deutlich kleiner und lang gestielt.
- Blütezeit: April bis Mai
- Blütenfarbe: blau
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse, šparoge
- Status: Nativ
- Essbare Pflanze: In Apulien werden die Zwiebeln unter dem Namen lampascione gegessen. Sie werden entweder frittiert oder ähnlich wie Essiggemüse eingelegt.
- Gattung Muscari Miller, 1754
- Gattung Scilla Linné, 1753
- Gattung Chouardia Speta, 1998
- Chouardia litardierei (Breistr.) Speta, 1998
- Fundort: Privlaka 04/2014
- Deutsch und Kroatisch: Amethyst-Blaustern, Wiesen-Blaustern
- Lebensraum: Feuchte Wiesen, offenes Gelände
- Habitus: Ein großer Vertreter der Blausterne
- Blüten: Ähre mit zahlreichen Blüten
- Blütenfarbe: blau
- Fundort: Kroatien - Nin, Privlaka, Sabunike, Vrsi
- Status: nativ; seltene Pflanze
Tribus Ornithogaleae Rouy, 1910
- Gattung Ornithogalum Linné, 1753
- Ornithogalum comosum Linné, 1756
- Fundort: Zadar 04/2013
- Deutsch und Kroatisch: Schopf-Milchstern, kitnjasto ptičje mlijeko
- Lebensraum: Offene, freie Flächen mit niedrigem Bewuchs.
- Habitus: Pflanze mit einer Blattrosette, aus der zentral der Blütenstängel wächst. Dieser ist oben scheindoldenartig geteilt, am Ende jedes Stängels sitzt eine Blüte.
- Blätter: Lang und schmal
- Blüte: 3-strahlige Blüte, Staubblatt verbreitert. Staubgefäße weiß.
- Blütezeit: April
- Blütenfarbe: weiß
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse, šparoge
- Status: Nativ
- Giftpflanze: Vor allem die Wurzel enthält Convallatoxin, das auch im Convallaria majalis Linné, 1753 - Maiglöckchen, đurđica enthalten ist.
- Ornithogalum dalmaticum Speta, 1990
- Fundort: Vir 05/2010
- Deutsch und Kroatisch: Dalmatinischer Milchstern, Dalmatinsko ptičje mlijeko
- Lebensraum: Stark exponierte Flächen in Meeresnähe, in Felsspalten oder zwischen Steinen.
- Habitus: Pflanze mit einer Blattrosette, aus der zentral der Blütenstängel wächst. Dieser ist oben scheindoldenartig geteilt, am Ende jedes Stängels sitzt eine Blüte.
- Blätter: Lang und schmal
- Blüte: 3-strahlige Blüte, Staubblatt verbreitert. Staubgefäße hellbelb.
- Blütezeit: Mai
- Blütenfarbe: weiß
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse, šparoge
- Status: Nativ
- Giftpflanze: : Vor allem die Wurzel enthält Convallatoxin, das auch im Convallaria majalis Linné, 1753 - Maiglöckchen, đurđica enthalten ist.
- Endemische Pflanze: Auf dem Velebit und der vorgelagerten Küstenregion endemisch.
- Ornithogalum thyrsoides Jacquin, 1777
- Fundort: Pfaffenhofen 01/2012
- Deutsch und Kroatisch: Kap-Milchstern, grozdasto ptičje mlijeko
- Lebensraum: Feuchte, nicht zu sonnige Habitate
- Habitus: Mehrjährige Pflanze mit hohem Blütenstängel
- Blätter: Die langen und schmalen Blätter sind sukkulent
- Blüte: 3-strahlige Blüte, Staubblatt verbreitert. Staubgefäße gelb.
- Blütezeit: Winterregenzeit
- Blütenfarbe: weiß
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse, šparoge
- Invasive Pflanze: Sie stammt ursprünglich aus Südafrika
- Giftpflanze: : Vor allem die Wurzel enthält Convallatoxin, das auch im Convallaria majalis Linné, 1753 - Maiglöckchen, đurđica enthalten ist. Aber auch verschiedene Saponine wurden nachgewiesen.
- Heilpflanze: Wirkstoffauszüge aus den Blättern sollen in Europa gegen Diabetes mellitus verwendet werden. Ich habe nur den Hinweis gefunden aber keine weiteren Belege.
- Zierpflanze: Der Kap-Milchstern wird vor allem als Schnittblume verwendet. Seltener findet man ihn eingetopft.
- Ornithogalum umbellatum Linné, 1753
- Fundort: Bakarac 05/2012
- Deutsch und Kroatisch: Schopfiger Milchstern, štitasto ptičje mlijeko
- Lebensraum: Gut gedüngte Wiesen, Parks, Obstplantagen.
- Habitus: Pflanze mit einer Blattrosette, aus der zentral der Blütenstängel wächst. Dieser ist oben scheindoldenartig geteilt, am Ende jedes Stängels sitzt eine Blüte.
- Blätter: Lang und schmal
- Blüte: 3-strahlige Blüte, Staubblatt verbreitert. Staubgefäße gelb.
- Blütezeit: April bis Mai
- Blütenfarbe: weiß
- Familie: Asparagaceae Jussieu, 1789 - Spargelgewächse, šparoge
- Status: Nativ
- Giftpflanze: : Vor allem die Wurzel enthält Convallatoxin, das auch im Convallaria majalis Linné, 1753 - Maiglöckchen, đurđica enthalten ist.
- Heilpflanze: Extrakte aus der Wurzel werden heute noch in der Homöopathie verwendet.
Unterfamilie Nolinoideae Burnett, 1835
- Gattung Aspidistra Ker Gawler, 1823
- Aspidistra elatior Blume, 1834
- Fundort: Pag 04/2011
- Deutscher Name Schusterpalme
- Lebensraum: Zierpflanze, Zimmerpflanze
- Habitus: Dicht an dicht stehen die großen, grünen Blätter
- Blüten: Sie erscheinen an der Basis der Pflanze
- Blütenfarbe: braun
- Herkunft: Japan
- Fundort: Kroatien - Pag
- Status: Zimmerpflanze, die seit vielen Generationen gezüchtet wird.
- Gattung Convallaria Linné, 1753 – Maiglöckchen, đurđica
- Convallaria majalis Linné, 1753
- Fundort: Thalmassing 09/2012
- Deutsch und Kroatisch: Maiglöckchen - đurđica
- Lebensraum: Die Wildform wächst im Laubwald; Zierpflanze in Gärten und Parks
- Habitus: Mehrjährige Pflanze mit Rhizom. Pro Stängel zwei Blätter, die diesen umfassen. Häutige Scheide.
- Blätter: Pro Pflanze 2-3 große, breite Laubblätter, die in einer Spitze enden
- Blüte: Die kleinen, glockenförmigen Blüten sitzen in einer einseitswendigen Traube.
- Blütezeit: Mai
- Blütenfarbe: weiß
- Status: Nativ
- Herkunft: Europa, in Amerika eingebürgert
- Status: Zierpflanze
- Status: Heilpflanze: durch ihr wirksames Herzglykosid
- Giftpflanze: Alle Teile des Maiglöckchens sind stark giftig.
Links und Literatur
© Kroatiens Fauna und Flora, fauna i flora u Hrvatskoj
- Die Richtlinien für Kroatiens Fauna und Flora: [[1]]