30. September 2026 - Knappe in Not

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30. September 2026 - Knappe in Not

Der Sommer dieses Jahres war nicht nur für die Menschen eine Herausforderung. Auch viele Tiere mussten lernen, sich mit der langen Trockenheit zu arrangieren.

Die Wanze Spilostethus saxatilis Scopoli, 1763 - Knappe, osatova vitezovka ist dafür ein gutes Beispiel. Der Knappe ist monophag 2. Grades und saugt an verschiedenen Arten der Familie Familie Apiaceae Lindley, 1836 - Doldenblüter, štitarke. Dazu gehören unter anderem Daucus carota Linné subsp. maritimus (Lamarck) Battandier, 1889 und Crithmum maritimum Linné, 1753 - Meerfenchel, motar. Die Wilde Möhre ist recht früh verwelkt, hat der Wanze keine Nahrung mehr geboten. Und der Meerfenchel wurde durch die Kiesomanie an diesem Teil der Küste komplett ausgerottet.


Auf Bromus madritensis Linné, 1753, Otok Vir 06/2026

Deshalb konnte ich in diesem Sommer erneut beobachten, wie die Wanzen auf andere Pflanzen abgewandert sind. Zunächst auf Symphyotrichum squamatum (Sprengel) G.L.Nesom, 1995 - Schuppige Aster, ljuskavi zvjezdan, einer invasiven Pflanze aus Südamerika. Später auf dem Gras Bromus madritensis Linné, 1753. Dass sie auch Nektar saugen, ist mir allerdings völlig neu. Und genau das haben sie im September 2026 getan – nämlich auf Dittrichia viscosa (L.) Greuter, 1973 - Klebriger Alant, ljepljivi oman.

Diese einheimische Wanze kann sich auf neue Bedingungen einstellen, nehmen sogar invasive Pflanzen an. Allerdings ist die Population heuer deutlich geringer als noch vor 6 Jahren.





Links, Literatur und Quellen

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